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Muss ich meine Kaminofen-Dichtung wechseln?

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Welche Kaminofen-Dichtungen gibt es?

Jeder Kamin hat Dichtungen, um ein Ausdringen von Rauch und anderen Stoffen während des Brennvorganges zu verhindern, damit diese nicht in den Wohnraum gelangen. Dichtungen bestehen zu großen Teilen aus resistentem Glasfasergewebe oder Keramik und haben ausgezeichnete thermische und isolierende Eigenschaften. Meist sitzen sie an der Scheibe und an der Tür. Bei einigen Modellen befindet sich außerdem eine Dichtung am Aschekasten.

Wieso sind Dichtungen wichtig?

Dichtungen erfüllen mehrere Funktionen. Sie sorgen dafür, dass der Brennraum lückenlos abgedichtet ist. Das dient zum einen dazu, dass giftige Rauchgase und andere gesundheitsschädigende Stoffe nicht in den Wohnraum austreten können. Zum anderen verhindern sie das Ziehen von Nebenluft, was den Brand unkontrolliert beschleunigen würde. Scheibendichtungen weisen zudem eine gewisse Flexibilität auf, was der Sichtscheibe Raum zur Ausdehnung gibt, wenn sich das Material erhitzt.

Muss ich meine Dichtung austauschen?

Wenn Sie merken, dass Ihre Dichtungen porös werden oder Risse oder andere Defekte aufweisen, sollten Sie die Dichtungen austauschen. Einerseits kann sich das Feuer durch undichte Stellen Nebenluft ziehen. Dies beschleunigt den Brand, wodurch das Brennmaterial schneller verbraucht ist. Außerdem kann sich unter Umständen mehr Ruß bilden.

Des Weiteren werden die Materialien der Dichtung während des natürlichen Verschleißprozesses porös und härter. Bietet die Scheibendichtung Ihrer Sichtscheibe keinen Spielraum mehr, kann diese brechen und muss ersetzt werden.

Zudem können Rauchgase und andere gesundheitsschädigende Stoffe in Ihren Wohnraum gelangen. Sollten Sie bei Befeuerung Ihres Kaminofens also verstärkt Rauchgeruch wahrnehmen, sollten Sie Ihre Dichtungen überprüfen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie eine neue Dichtung benötigen, ziehen Sie am besten einen Fachmann zu Rate.

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Wie oft sollte ich meine Dichtungen wechseln?

Die Befeuerungsintensität bestimmt zu großen Teilen die Wechselintervalle Ihrer Dichtungen. Betreiben Sie einen Dauerbrandofen, sollten Sie diese häufiger wechseln als beim seltenen Betrieb eines Zeitbrand-Ofens. Ein Richtwert liegt bei 2-3 Jahren – zu Ihrer Sicherheit sollten Sie die Dichtungen aber in regelmäßigen Abständen überprüfen und austauschen, sobald der Verschleiß zu weit fortgeschritten ist.

Eine stark verschlissene Dichtung erkennen Sie durch Risse und poröse Stellen auf den ersten Blick. Ein kleiner Trick kann außerdem bei der Feststellung helfen, ob Sie Ihre Dichtung austauschen müssen: Nehmen Sie ein Stück Papier und klemmen dieses in die Tür. Können Sie es bei geschlossener Tür leicht bewegen oder gar herausziehen, sollten Sie Ihre Dichtung wechseln. Auch Rußstreifen an der äußeren Fassade Ihres Ofens deuten darauf hin, dass die Dichtung erneuert werden muss.

Kann ich meine Dichtung auch selber auswechseln?

Das Wechseln der Dichtungen stellt bei den meisten Kaminofen-Modellen kein größeres Problem dar. Mit ein wenig handwerklichem Geschick und ein wenig Geduld können Sie den Wechsel problemlos selbst durchführen.

Wie wechsele ich meine Kaminofen-Dichtung?

Stellen Sie fest, welches Kaminofen-Modell Sie besitzen und bestellen sich eine passende Dichtschnur.

Ziehen Sie zunächst die alte Dichtung ab und entfernen Sie gründlich alle Kleberückstände. Hilfreich sind hierfür ein Spachtel, Schleifpapier oder ein Schlitzschraubendreher. Doch gehen Sie behutsam damit um, damit keine Kratzer entstehen. Sollte doch eine Beschädigung auftreten, können Sie diese mit Senothermlack ausbessern. Um die Oberfläche für das Kleben der neuen Dichtung vorzubereiten, säubern Sie die Oberfläche von Staub, Fetten und anderen Rückständen. Brennspiritus ist dafür gut geeignet.

Eine selbstklebende Dichtung lässt sich nun sehr einfach installieren: Lösen Sie die Schutzfolie vom Klebestreifen zunächst an einer kleinen Stelle. Beginnen Sie nun, die Klebestelle fest auf die Nut der Feuerraumtür zu drücken. Ziehen sie den Schutzstreifen weiter ab und gehen Sie Schritt für Schritt vor. Drücken Sie die Klebestelle immer gut an, bis die gesamte Nut bedeckt und dicht ist.

Bei der Installation einer nicht selbstklebenden Dichtung brauchen Sie speziellen Feuerraumkleber. Diesen tragen Sie direkt auf die Dichtschnur oder auf die Nut der Feuerraumtür auf und drücken die Dichtung fest an.

Sollte die Dichtung zu lang sein, können Sie den Rest abschneiden. Achten Sie aber darauf, dass dadurch keine Lücke entsteht. Warten Sie nach dem Ankleben Ihrer Dichtung 12-24 Stunden ab. Diese Zeit benötigt der Kleber, um auszuhärten. Der Kaminofen kann nun wieder befeuert werden.

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