Ausgezeichnet.org
  • Henrik Gurtmann
    Noch Fragen?

    Unsere kostenlose und persönliche Fachberatung hilft Ihnen gerne weiter! Ihren Anruf nimmt entgegen

    Henrik Gurtmann unter
    040 / 28 48 48 210







  • Haben Sie eine Frage?
    Sehen Sie sich die FAQ an
Henrik Gurtmann
Noch Fragen?

Unsere kostenlose und persönliche Fachberatung hilft Ihnen gerne weiter! Ihren Anruf nimmt entgegen

Henrik Gurtmann unter
040 / 28 48 48 210

wassergeführte Kaminöfen mit Fachberatung

Wer bereits einen herkömmlichen Kaminofen besitzt, weiß nur zu gut um dessen Vorzüge. Die erzeugte Wärme ist deutlich angenehmer, außerdem ist Heizen mit Holz oder Pellets CO2-neutral. Dazu kommt die wohlige Atmosphäre, die ein Kaminofen bietet. Allerdings wird bei einem gewöhnlichen Kaminofen viel Wärme buchstäblich durch den Kamin geblasen. Dazu kommt, dass effiziente Öfen einen Raum schnell auch über das angenehme Maß hinaus aufheizen können. Was wieder damit endet, die Temperatur über ein offenes Fenster zu regulieren. Bei den Kaminöfen hat sich aber viel getan. So gibt es inzwischen auch wasserführende Kaminöfen. Diese bieten Ihnen eine ganze Reihe von Vorteilen und obendrein eine spürbare Kostenersparnis.

 

Das Prinzip von wassergeführten Kaminofen

Einfach erklärt ist der grundlegende Unterschied zwischen einem herkömmlichen und einem wasserführenden Kaminofen ein Wärmetauscher im Innern des Ofens. Über eine Wassertasche oder einen Luft-Wasser-Wärmetauscher wird das Wasser automatisch erhitzt. Nun wird das erwärmte Wasser in einen Pufferspeicher geleitet. Von hier wird es in den bestehenden Wasserkreislauf der Heizung eingespeist. Ihre Heizung hat folglich deutlich weniger Heizlast zu erbringen. Jedoch ist ein solcher wassergeführter Kaminofen nur dann wirklich lohnend, wenn er entsprechend oft oder regelmäßig im Einsatz ist. Andernfalls amortisieren sich die Anschaffungskosten nicht.

 

Wer bereits einen herkömmlichen Kaminofen besitzt, weiß nur zu gut um dessen Vorzüge. Die erzeugte Wärme ist deutlich angenehmer, außerdem ist Heizen mit Holz oder Pellets CO2-neutral. Dazu kommt... mehr erfahren »
Fenster schließen
wassergeführte Kaminöfen mit Fachberatung

Wer bereits einen herkömmlichen Kaminofen besitzt, weiß nur zu gut um dessen Vorzüge. Die erzeugte Wärme ist deutlich angenehmer, außerdem ist Heizen mit Holz oder Pellets CO2-neutral. Dazu kommt die wohlige Atmosphäre, die ein Kaminofen bietet. Allerdings wird bei einem gewöhnlichen Kaminofen viel Wärme buchstäblich durch den Kamin geblasen. Dazu kommt, dass effiziente Öfen einen Raum schnell auch über das angenehme Maß hinaus aufheizen können. Was wieder damit endet, die Temperatur über ein offenes Fenster zu regulieren. Bei den Kaminöfen hat sich aber viel getan. So gibt es inzwischen auch wasserführende Kaminöfen. Diese bieten Ihnen eine ganze Reihe von Vorteilen und obendrein eine spürbare Kostenersparnis.

 

Das Prinzip von wassergeführten Kaminofen

Einfach erklärt ist der grundlegende Unterschied zwischen einem herkömmlichen und einem wasserführenden Kaminofen ein Wärmetauscher im Innern des Ofens. Über eine Wassertasche oder einen Luft-Wasser-Wärmetauscher wird das Wasser automatisch erhitzt. Nun wird das erwärmte Wasser in einen Pufferspeicher geleitet. Von hier wird es in den bestehenden Wasserkreislauf der Heizung eingespeist. Ihre Heizung hat folglich deutlich weniger Heizlast zu erbringen. Jedoch ist ein solcher wassergeführter Kaminofen nur dann wirklich lohnend, wenn er entsprechend oft oder regelmäßig im Einsatz ist. Andernfalls amortisieren sich die Anschaffungskosten nicht.

 


Wo sich der Einsatz besonders lohnen kann

Explizit in Altbauten und älteren Bestandsgebäuden kann Sie der Einsatz eines wassergeführten Kaminofens wirtschaftlich deutlich entlasten. Aber auch im Niedrigenergiehaus spielt der wassergeführte Kaminofen seine Stärken aus. Herkömmliche Kaminöfen können hier in der Regel nicht betrieben werden, da ein gewöhnlicher Kaminofen die Räumlichkeiten in vielen Fällen zu stark aufheizen würde. Der wassergeführte Kaminofen dagegen ist gegen zu starkes Erwärmen geschützt, weil überschüssige Wärme über den Wärmetauscher in den Pufferspeicher geleitet wird. Daher kann ein wassergeführter Kaminofen in einem Niedrigenergiehaus sogar die Aufgabe der Zentralheizung vollständig übernehmen.

 

Wassergeführte Kaminöfen - Mindestanforderungen

Jedoch müssen Sie beim Anschluss des wassergeführten Kaminofens einige Vorschriften beachten. So kann das warme Wasser nicht an beliebiger Stelle vom Speicher in das Heizsystem eingespeist werden. Stattdessen muss das Wasser am Anfangspunkt des Heizkreislaufs eingeleitet werden. Ergänzend wird eine thermische Abflusssicherung mit einer Wassernotkühlung für den Fall eines Stromausfalls benötigt. Daneben gibt es auch noch Bestimmungen zum Betreiben als vorgeschaltete Zentralheizung. In diesem Fall müssen vor der Inbetriebnahme als auch während des Betriebs in regelmäßigen Abständen Abgasmessungen durchgeführt werden. Ein automatischer Pelletofen kann die hohen Anforderungen sicher erfüllen, ein manuell betriebener Kaminofen hingen nur sehr schwierig.

 

Gesetzliche Vorgaben für wassergeführte Kaminöfen beachten

Anders bei nachgeschaltetem Betrieb, also quasi als Unterstützung der vorhandenen Zentralheizung. Bei dieser Installationsvariante müssen weder Erst- noch regelmäßige Nachmessungen durchgeführt werden. Dazu benötigt der ausgewählte Kaminofen jedoch eine Zertifizierung, die Sie dem Typenschild entnehmen. Ihr zuständiger Kaminkehrermeister nimmt dann lediglich eine einmalige Typenprüfung vor. Ob und wie intensiv der wassergeführte Kaminofen an der Heizwärmeerzeugung beteiligt ist, bleibt völlig Ihnen überlassen. Es gibt hier keinerlei Auflagen. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass der Kaminofen die Räumlichkeiten am Aufstellort angemessen heizen muss. Zum Betreiben an einer Solarheizung müssen ebenfalls konkrete Vorschriften beachtet werden.

 

Hersteller von hochwertigen wassergeführten Kaminöfen

Wassergeführte Kaminöfen werden von verschiedenen Herstellern angeboten. Darunter auch Oranier, Olsberg sowie Haas & Sohn. Neben einer eventuell notwendigen Zertifizierung unterscheiden Sie wassergeführte Kaminöfen nach doppelwandigen und schamottverkleideten Brennräumen. Schamottöfen haben eine etwas geringere Wärmeabgabe. Allgemein angeboten werden wassergeführte Kaminöfen zwischen 3 und 30 kW Heizleistung. Die Berechnung der notwendigen Größe ist nicht ganz einfach. Diese muss von einem Meisterbetrieb durchgeführt werden. Es gibt es jedoch einige einfache Formeln, um den Bedarf grob zu überschlagen.

 

Berechnungen für wassergeführte Kaminöfen

Zunächst wird die Heizleistung berechnet. Veranschlagen Sie dazu 100 Watt je Quadratmeter. Ein Raum mit 30 qm würde also einen 3-kW-Ofen erfordern. Bei wassergeführten Kaminöfen ist ein Mindestwirkungsgrad von 60 Prozent der Nennwärmeleistung gesetzlich vorgeschrieben. Moderne und hochwertige wassergeführte Kaminöfen erreichen jedoch längst bis zu 90 Prozent Mindestwirkungsgrad. Dazu sind auch die Emissionswerte analog zum Mindestwirkungsgrad vorgeschrieben:

 

  • Herde und Raumheizer mit Füllfeuerung: 70 Prozent
  • Kachelofeneinsätze: 80 Prozent
  • Pelletheizungen mit Wassertasche: 90 Prozent

Bei der konkreten Berechnung fließen neben dem Grundriss aber auch noch andere Faktoren wie die Größe des Wasserkreislaufs ein (Größe des Pufferspeichers, Volumen des Leitungsnetzes). Wie bereits erwähnt müssen Sie sich für eine aussagekräftige Berechnung an einen Gas-Wasser-Installations- oder einen Kaminkehrermeisterbetrieb wenden.

 

Erforderliche Komponenten für wassergeführte Kaminöfen

Für den Anschluss vom wassergeführten Kaminofen wird ein Wasserkreislauf zum Wärmespeicher benötigt, außerdem der Wärmespeicher selbst. Dazu kommen noch die Steuereinheit, eine Rücklaufanhebung sowie eine angemessene Umwälzpumpe. Nicht zu vergessen die ebenfalls bereits erwähnte Wassernotkühlung. Abhängig von der Nutzungsintensität wird noch ein Lagerraum für Pellets oder Brennholz benötigt. Da es sich um ein multivalentes Heizsystem, also um eine Kombination verschiedener Heizsysteme handelt, muss auch der Installateur mit multivalenten Systemen vertraut sein.

Filter schließen
Für die Filterung wurden keine Ergebnisse gefunden!

Wo sich der Einsatz besonders lohnen kann

Explizit in Altbauten und älteren Bestandsgebäuden kann Sie der Einsatz eines wassergeführten Kaminofens wirtschaftlich deutlich entlasten. Aber auch im Niedrigenergiehaus spielt der wassergeführte Kaminofen seine Stärken aus. Herkömmliche Kaminöfen können hier in der Regel nicht betrieben werden, da ein gewöhnlicher Kaminofen die Räumlichkeiten in vielen Fällen zu stark aufheizen würde. Der wassergeführte Kaminofen dagegen ist gegen zu starkes Erwärmen geschützt, weil überschüssige Wärme über den Wärmetauscher in den Pufferspeicher geleitet wird. Daher kann ein wassergeführter Kaminofen in einem Niedrigenergiehaus sogar die Aufgabe der Zentralheizung vollständig übernehmen.

 

Wassergeführte Kaminöfen - Mindestanforderungen

Jedoch müssen Sie beim Anschluss des wassergeführten Kaminofens einige Vorschriften beachten. So kann das warme Wasser nicht an beliebiger Stelle vom Speicher in das Heizsystem eingespeist werden. Stattdessen muss das Wasser am Anfangspunkt des Heizkreislaufs eingeleitet werden. Ergänzend wird eine thermische Abflusssicherung mit einer Wassernotkühlung für den Fall eines Stromausfalls benötigt. Daneben gibt es auch noch Bestimmungen zum Betreiben als vorgeschaltete Zentralheizung. In diesem Fall müssen vor der Inbetriebnahme als auch während des Betriebs in regelmäßigen Abständen Abgasmessungen durchgeführt werden. Ein automatischer Pelletofen kann die hohen Anforderungen sicher erfüllen, ein manuell betriebener Kaminofen hingen nur sehr schwierig.

 

Gesetzliche Vorgaben für wassergeführte Kaminöfen beachten

Anders bei nachgeschaltetem Betrieb, also quasi als Unterstützung der vorhandenen Zentralheizung. Bei dieser Installationsvariante müssen weder Erst- noch regelmäßige Nachmessungen durchgeführt werden. Dazu benötigt der ausgewählte Kaminofen jedoch eine Zertifizierung, die Sie dem Typenschild entnehmen. Ihr zuständiger Kaminkehrermeister nimmt dann lediglich eine einmalige Typenprüfung vor. Ob und wie intensiv der wassergeführte Kaminofen an der Heizwärmeerzeugung beteiligt ist, bleibt völlig Ihnen überlassen. Es gibt hier keinerlei Auflagen. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass der Kaminofen die Räumlichkeiten am Aufstellort angemessen heizen muss. Zum Betreiben an einer Solarheizung müssen ebenfalls konkrete Vorschriften beachtet werden.

 

Hersteller von hochwertigen wassergeführten Kaminöfen

Wassergeführte Kaminöfen werden von verschiedenen Herstellern angeboten. Darunter auch Oranier, Olsberg sowie Haas & Sohn. Neben einer eventuell notwendigen Zertifizierung unterscheiden Sie wassergeführte Kaminöfen nach doppelwandigen und schamottverkleideten Brennräumen. Schamottöfen haben eine etwas geringere Wärmeabgabe. Allgemein angeboten werden wassergeführte Kaminöfen zwischen 3 und 30 kW Heizleistung. Die Berechnung der notwendigen Größe ist nicht ganz einfach. Diese muss von einem Meisterbetrieb durchgeführt werden. Es gibt es jedoch einige einfache Formeln, um den Bedarf grob zu überschlagen.

 

Berechnungen für wassergeführte Kaminöfen

Zunächst wird die Heizleistung berechnet. Veranschlagen Sie dazu 100 Watt je Quadratmeter. Ein Raum mit 30 qm würde also einen 3-kW-Ofen erfordern. Bei wassergeführten Kaminöfen ist ein Mindestwirkungsgrad von 60 Prozent der Nennwärmeleistung gesetzlich vorgeschrieben. Moderne und hochwertige wassergeführte Kaminöfen erreichen jedoch längst bis zu 90 Prozent Mindestwirkungsgrad. Dazu sind auch die Emissionswerte analog zum Mindestwirkungsgrad vorgeschrieben:

 

  • Herde und Raumheizer mit Füllfeuerung: 70 Prozent
  • Kachelofeneinsätze: 80 Prozent
  • Pelletheizungen mit Wassertasche: 90 Prozent

Bei der konkreten Berechnung fließen neben dem Grundriss aber auch noch andere Faktoren wie die Größe des Wasserkreislaufs ein (Größe des Pufferspeichers, Volumen des Leitungsnetzes). Wie bereits erwähnt müssen Sie sich für eine aussagekräftige Berechnung an einen Gas-Wasser-Installations- oder einen Kaminkehrermeisterbetrieb wenden.

 

Erforderliche Komponenten für wassergeführte Kaminöfen

Für den Anschluss vom wassergeführten Kaminofen wird ein Wasserkreislauf zum Wärmespeicher benötigt, außerdem der Wärmespeicher selbst. Dazu kommen noch die Steuereinheit, eine Rücklaufanhebung sowie eine angemessene Umwälzpumpe. Nicht zu vergessen die ebenfalls bereits erwähnte Wassernotkühlung. Abhängig von der Nutzungsintensität wird noch ein Lagerraum für Pellets oder Brennholz benötigt. Da es sich um ein multivalentes Heizsystem, also um eine Kombination verschiedener Heizsysteme handelt, muss auch der Installateur mit multivalenten Systemen vertraut sein.

Zuletzt angesehen