Erfahrungen & Bewertungen zu Cerberus Kaminhaus GmbH

Profi-Tipp: Brennholz richtig lagern.

Immer mehr Menschen heizen mit einem Kaminofen. Dieser vernünftig eingesetzt, kann das Heizen mit der Heizung zeitlich lange hinauszögern.
Mit einem Kaminofen zu heizen, ersetzt nicht nur die Heizung, es schont auch die Umwelt. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, im Gegensatz zu Gas und Öl. Und seid der neuen Bundesimmissionsschutzverordnung sind für Kaminöfen die Grenzen für Schadstoffe, wie Feinstaub, geregelt. Durch Filter wird das Eindringen der Stoffe in die Umwelt vermindert. 

1 Raummeter Buchenholz ersetzt ca. 200 L Heizöl bzw. 200m³ Erdgas. 

Brennholz bekommt man heute schon fast überall – bei uns übrigens auch! :)
Mittlerweile kann man das Brennholz auch direkt nach Hause liefern lassen. Von Baumärkten bis hin zu regionalen Anbietern lohnt sich das Preise vergleichen. In vielen Regionen kann man sein Brennholz auch selber schlagen. Am besten, Sie informieren sich bei ihrer zuständigen Forstbehörde. Ein Motorsägeschein ist hierbei allerdings unabdingbar.
Die Preise des Feuerholzes unterscheiden sich allerdings stark in Bezug auf Holzart, Größe der Scheite und regionalen Standpunkten.

Das richtige Heizen beginnt bei der richtigen Lagerung des Brennholzes.

Haben Sie frisches Holz zuhause, sollten Sie es direkt bearbeiten. Frisches Holz lässt sich leichter spalten und es trocknet schneller durch. Haben Sie bereits durchgetrockentes, direkt verwendbares Holz zuhause, muss dieses richtig gelagert werden.

Der richtige Platz ist entscheidend.

Wählen Sie für ihr Brennholz den richtigen Platz zur Lagerung, denn das ist entscheidend für das gleichmäßige Trocknen Ihres Feuerholzes. 

  • Der Platz sollte möglichst nach Süden ausgerichtet sein, sodass viel Sonne auf die Lagerstätte fällt.
  • Das Holz muss außerdem vor feuchtem Wetter geschützt sein.
  • Natürlich muss die Luft zirkulieren können, damit Ihnen das Holz nicht weg gammelt oder sich Pilze ansiedeln, die den Brennwert des Holzes immens vermindern.
  • Achtens Sie auch darauf, dass der Untergrund trocken ist. Hierbei bitte bei der Lagerung auch einen Abstand zum Boden einhalten, damit aufsteigende Bodenfeuchte nicht ins Holz eindringen kann.
  • Stapeln sie ihr Holz mit genügend Lufträumen. Stapelhilfen verhindern das Wegrutschen der aufgestapelten Holzscheite. Sollten sie auch kleine, unförmige Scheite oder Äste haben, empfiehlt sich eine große, auch an den Seiten offene Kiste, wo das „unstapelbare“ Holz gesammelt wird.
  • Das Holz im Schuppen zu lagern, ist nur zu empfehlen, wenn es bereits gut durch getrocknet und eine dauerhafte Belüftung möglich ist. Zwischen Wand und Holz sollte mind. 10 cm Platz sein, damit die Luft zirkulieren kann.

Welche verschiedenen Lagermöglichkeiten gibt es denn?

Früher wurde das Holz meist an der Hauswand gelagert. Das geht heute immer noch, sollte ein aussreichender Dachvorstand vorhanden sein. Die Hauswand sollte immer nach süden zeigen und natürlich trocken sein. Auch auf einen mindestabstand von 10cm zu Wand muss beachtet werden, damit die Luft richtig zirkuliern kann.
Sie können aber auch ganz einfach einen Holzunterstand nutzen, diese gibt es in Fach-, Baumärkten oder Gartencentern zu kaufen.

Möchten Sie Ihr Brennholz allerdings in Szene setzen, brauchen Sie etwas Geduld und Übung. Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister.

So können Sie einen freistehenden Rundstapel bauen, auch Holzmiete genannt. Hierbei legen Sie zuerst ein rundes Fundament und stapeln dann zylinderförmig nach oben. Die Mitte wird zur Stabilität mit krummen oder kurzen Brennhölzer gefüllt.
Ab einer Höhe von ca. einem Meter fangen Sie an, mit jeder Lage weiter zur Mitte zur stapeln. Den Schluss bilden Holzscheite mit der Rinde nach oben, so ist der Stapel wetterfest, denn bei einem guten Rundstapel läuft das Wasser an der Seite ab. 
Oder Sie fügen Figuren oder Bilder gekonnt in Ihren Stapel ein. Auch als Sichtschutzelement können Sie ihr Holz stapeln.
Wenn Ihr Stapel frei steht, können Sie diesen auch ggf. mit einer Plane oder einem Wellblech abdeken. Achten Sie jedoch bitte darauf, das die Luftzirkulation gewährleistet ist.

Doch wie lange sollte das Brennholz am Besten lagern?

Frisch geschlagenes Holz hat einen Wassergehalt von 40-60%.
Die 1. Bundesimmissionsschutzverordnung besagt, dass Brennholz auf unter 20% getrocknet werden muss, um verbrannt zu werden. Aber auch ohne diese Regelung empfiehlt es sich, das Holz richtig abzulagern. Denn: Feuchtes Holz erzeugt viel Qualm und wenig Wärme.

Um die Holzfeuchte richtig zu messen, gibt es spezielle Geräte die zwischen 10% und 30% relativ genaue Werte abgeben. Da das Holz zu unterschiedlichen Jahreszeiten unterschiedlich feucht ist, sollten Sie beim Messen beachten, dass das Holz in der kalten Jahreszeit wieder Feuchtigkeit aufnimmt, hier werden die Seiten wieder feuchter. Ansonsten trocknen zuerst die Seiten aus, messen Sie dann in der Mitte. Generell sollten Sie bei jeder Messung mehr als 3 Punkte messen.

Bei richtiger Lagerung trocknet Nadelholz in der Regel bis zu einem Jahr. Laubhölzer mindestens doppelt so lang.
Wir empfehlen das Holz nicht länger als 4-5 Jahre zu lagern. Generell kann man das Brennholz zwar noch nutzen, sollte die Lagerzeit aber überschritten sein, geht mit vorangeschrittener Zeit auch die Brennleistung verloren.

Es empfiehlt sich, den Feuerholzbestand einmal im Jahr aufzufüllen und je nach Jahr an verschiedenen Stellen zu lagern, so dass man seine Holzstapel mit Jahreszahlen versehen kann. So kommt man bei der Benutzung nicht durcheinander.

Beachtet man diese Punkte, kann man sorglos in die Kaminsaison starten.

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